livingpuma

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zeit vergeht

und ich vergehe. erlebe so viel. und schon so lange nix mehr gebloggt. ist das jetzt schlimm. ich alleine entscheide, ob etwas schlimm ist oder nicht. findest du mich schlimm? heute habe ich mich schlimm gefunden. so heute morgen. hab gestern wieder mal übertrieben, hab ich das gefühl gehabt. das bier ging wieder mal runter, wie die rutschbahn sich selber am besten runter rutscht. ok, ist jetzt ein bisschen gar abstrakt. jetzt hat mir grad eliane telefoniert. es ist alles so wahnsinnig im moment. heute nami war ich mit sophie p. im riesen-landcruiser unterwegs. beides riesen-zufallsbekanntschaften und so. die eliane hab ich auf dem fussgängerstreifen kennengelernt, als ich grad von der brunau kam, wenn du weisst, was ich meine. als hätte alles genau so sein müssen wie es war und jetzt ist und je werden wird. erasure im hintergrund tut mir verdammt gut. die erasure kommt mir in meiner stimmung immer gut entgegen. liebe die beiden schwulen jungs. ja, finde sie echt cool. sie gehen mir ans herz. weisst du noch damals, und ich weiss gar nicht, wen ich grad jetzt anspreche. dich vielleicht eliane, vielleicht spinn ich jetzt auch grad voll was zusammen. vielleicht auch nicht. lass mich im fluss mitflussen quasi. morgen darf ich um 4 aufstehen. was solls. kurz ein d1 reinscheissen. easypeasy. ja, wirklich easypeasy. und ich will auch alle pax morgen lieben, denn ich weiss, dass alle in der angstpanikverlust-matrix gefangen sind. sie machen dann auf voll nervös und so, das ist auch ganz ok. bin schon etwas müde, etwas geschlaucht und so. der alk von gestern lässt vielleicht etwas grüssen. vorgestern oder irgendwann war ich ja noch bei der bierdiskussion geladen. einfach alles geil, alles wahnsinn, diese matrix. wie ein ewiger tricks, sag ich euch, ihr versteht schon und so. ja war heute mit sophie p., die wie sophie x. auch aus dem jura stammt und so weiter und so fort. freue mich auf eliane. vielleicht liebe ich sie. vielleicht auch nicht. und was ist mit ihr? ihr selbst, meine ich. ihre gefühle, ihre welt und so. doppelstier und so. 81er. sie ist doch 10jahre jünger als ich. doch ist das schlimm. wer entscheidet, wie was ist? nur dein hirni, und dein hirni ist nicht zum lieben fähig. es ist nur dein herz. und ich sag dir noch was;

LEBEN HEISST DEN MUT AUFZUBRINGEN ZU LIEBEN.
ICH LIEBE UND LEBE.

1 Kommentar 14.4.06 20:48, kommentieren



easy peasy

diese nacht 2 h geschlafen. tief. geniale d1 hingeschissen. einfach göttlich. gestern mit eliane voll coolen abend verlebt, verfilmt. heute nach der d1 schicht, im zug, am bahnhof, high, high, high, dem perron entlang gegangen - frei. ich war frei. frei von allem. frei. dann beim lochergut, lichter zustand erreicht, mich hat er erreicht und ich ihn. nein, hab gar nix gemacht. es ist nur noch gnadenvoll. menschen gesehen, durchsehen. alles nicht in worte zu beschreiben und auch nie zu begreifen. nie und nimmer. ostersamstag. einfach nur schön. schön und high. wenn alle masken fallen und ich sie nicht mal fallen lassen muss. strahle. ein einziges durchstrahlen, durchströmen, durchstrahlt sein. durchströmt sein. der harte bass im hintergrund, wieder mal sehr bereichernd. wenn dieser sound einfach nie aufhören würde. und er hört nie auf. vielleicht höre ich ihn erst, fängt er erst jetzt an, der sound, zu sounden. nichts mehr von irrsinn und irrwitz, nichts mehr von alle dem und so und überhaupt und so fort und so weiter. yes. yes. yes. ach herrje. einfach alles. und allles einfach. nehme einen schluck kaffee. im back, eine neue hardtrance scheibe. ok, hardtrance ist vielleicht was anderes...
;----))))

geiles gefühl, sag ich euch, wenn alles weggeblasen ist, nicht WIE sondern, wenn es weggeblasen ist. es ist authentisch. weggeblasen. einfach sein, nicht mal warten, nicht mal was machen, einfach lebendig sein, zulassen, wachen, ja wachen.. wie ein wachhund, der die ohren offen hat, aber vielleicht grad ein nickerchen macht oder so. dann kannst du einfach alles umarmen, alles so lieb, alles so frei. du bist in diesem moment dann frei, weisst du, verstehst wovon ich hier was niederkritzle. weisst du, es ist das wichtigst in dieser meiner lebensphase und überhaupt dieses 'meinen' lebens. antonia hat mich so ermutigt, 'und du kommst näher, denn du hast dich in diesem leben dafür entschieden, noch bevor du gekommen bist. das ist so.' ja. gottseidank ist es in stein gemeisselt. es IST in STEIN gemeisselt. es ist. so. gottseidank.

ist nicht alles virtuell. projeziert. projecere. nur das leben selbst ist. es ist ewig. ich komm nie ran mit worten. nie.

es strahlt. der ganze herzraum erstrahlt. jetzt am ostersamstag. ich bin es. und ICH BIN DA.
ich bin j.c.

xxx

1 Kommentar 15.4.06 19:34, kommentieren

Einsam am Strand gestanden

Der Mann, der tagelang einsam am Strand stand. Genau dieser Mann kam zu mir, als ich am Strand entlang schlenderte. Natürlich kannte ich ihn. Vom hören sagen und so. Er interessierte mich auf eine Art. Irgendwie verstand ich ihn. Niemand verstand ihn aber, denn wozu stand dieser Mann tagelang am Strand. Er könnte sich doch zumindest mal hinsetzen. Ein Rätsel. Auch die örtliche Polizei kam mehrmals und befragte ihn anfangs auch. Doch seine Antwort war immer die selbe. "Ich stehe hier am Strand und sehe in das Meer hinaus, manchmal." Die Polizisten gingen noch ratloser von dannen, als sie gekommen waren. Sie wurden ja jeweils gerufen von besorgten Einwohnern, die Angst hatten vor diesem Mann, der einfach nur tagelang am Strand stand.

Dieser Mann sprach sonst nicht mit anderen Menschen, jedenfalls nicht gross. Er gab ein Antwort, wenn man ihn was fragte. Ich habe noch nie irgendwelche Worte mit ihm gewechselt, deshalb war ich umso erstaunter als er auf mich zu kam. Ich hatte keine Angst oder so. Und irgendwie spürte ich, dass es ok ist. Er bat mich, schlicht und einfach bei ihm zu stehen. Sonst müsse ich nichts tun, hat er gemeint. "Sei einfach still und steh neben mir mein Junge." Ich tat, was er mir geheissen, ich konnte nicht anders - und wollte auch nichts anders. Es war mir sogar noch gelegen, dass ich nichts mehr tun musste, wenn man dem müssen sagen kann, als einfach dort stehen.

Ich weiss nicht mehr so genau, wiel lange ich dort stand. Es war aber bestimmt einen Sonnuntergang lang. Dann sagte er, jetzt kannst du gehen, mein Junge. Dass ich dich liebe, muss ich dir ja nicht sagen, das weisst du ja bereits. Ich fragte ihn, ob ich noch länger bei ihm stehen dürfe, denn zum allerersten Mal in meinem Leben spürte ich so was unbeschreiblich schönes in meinem Körper. Es war als hätten alle Körperzellen die Erlaubnis gekriegt, sich gegenseitig zu umarmen. Es war eine festliche Stimmung in mir. Viele, viele Farben durchzuckten und durchströmten meinen Körper, mein Körper war plötzlich transparent geworden, und ich sah alles vor meinen inneren Augen. Und was auch noch besonders war, der Atem ging bewusst von ganz alleine. Ich musste nichts tun, dieses Gefühl blieb in mir fest verankert.

Der Mann legte seinen Arm um meine Schultern und wir standen gemeinsam so in Richtung Meer. Er sagte, ich könne noch etwas länger mit ihm da stehen, falls ich wollte. Ich schluchzte ein Ja, denn ich musste nur noch heulen, îch sag Euch, ich heulte meinen ganzen verdammten Schmerz raus, meine Sehnsucht nach echter Liebe und nach diesem Vertrauen, das dieser fremde Mann mir schenkte. Ich weinte die ganze Nacht durch an seiner Seite. Er stand einfach neben mir, mit seinem Arm um meine Schultern. Und dann als ich am anderen Morgen, das erste Sonnenlicht vom Horizont hersah, sagte er mir, dass es jetzt Zeit für mich sei.

Und so liess ich alle meine Tränen bei ihm zurück. All meinen verdammten Schmerz. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass meine Sehnsucht für immer gestillt wurde. Ich sah die Welt neu. Es ging nicht lange, da lernte ich jemanden kennen und lieben. Ihr Name hat mit dem Mann vom Strand zu tun. Wir haben uns beide auf Anhieb sympathisch gefunden. Es ging nicht lange, da wurde sie von mir schwanger. Es war unser gemeinsamer Plan. Wie sie mir später mal erzählte, war sie auch beim Mann vom Strand gewesen. Er hatte sie angesprochen, so wie mich. Ich werde ihn nie mehr vergessen. Die besorgten Anwohner vom besagten Strand sind mittlerweil e sehr erleichtert. Auch die Polizei, denn eines Tages war der Mann nicht mehr am Strand gestanden und niemals mehr dort gesehen worden.

Meine Liebe und ich wissen aber wo er zu finden ist.
Danke dem Mann vom Strand.
Danke meine Liebe.
Ich freu mich auf dich, Kind meiner Liebe.

The End
***

16.4.06 18:15, kommentieren

fertig, schluss, amen

wenn es nichts mehr zu sagen gibt. ja, dann ist schluss. ende. aus. ruhe. ruhe eingekehrt. eingekehrte ruhe quasi. und das was mit der ruhe einkehrt. doch davor steht die entscheidung, die bewusste entscheidung, anscheinend, aufzugeben. alles niederzulegen, jede nur erdenkliche und noch so subtile waffe. du, weisst du, ich kann nicht mehr. mag auch nicht mehr, diese harte und weich-subtile und überhaupt dieses kampfspiel. es ist aus. kann nur noch aus sein. nur noch leer. leere stühle, leere tische, keine menschen mehr nirgendswo. und dann kann ich sein wie ich will. einfach im licht sein. jeden tag geben und sicher nimm ich auch. doch da sind keine berührungen, die ich nehmen kann. diese berührungen, die mir so fehlen. ja, jetzt komm ich auf den punkt zu schreiben. sie fehlen. ich sehne mich nach ihnen, weisst du. kannst du dir das vorstellen? als ich noch ganz jung und klein war, ist ganz viel kaputt gegangen, weisst du. und jetzt bin ich immer noch.
einsame grüsse schick ich dir. sehnsüchtige grüsse, weisst du.
ich sehne mich, und die zeit vergeht. wie alles vergeht. ja. dann und wann. doch es ist, als würde diese sehnsucht bleiben. subtil und leise, und doch so schmerzvoll.
leer. leer sehen. ja, es ist nicht, als hätte ich einen leeren blick in meinen augen, nein, vielmehr sehe ich leer, sehe nur noch leere. und vielleicht ist das gar nicht so ein schlechtes zeichen. finde mut in dir, irgendwie, wie von zauberhand dirigiert und bestimmt. ende gut, alles gut.

bitte berühre mich. bitte.


...........

xxx


17.4.06 19:14, kommentieren

ups....hab grad ein auto

GEKAUFT. und zwar eines, das ich nur vom hören sagen her kenne. die crazy sophie hat mir von den braunen sitzen mit den haufen weissen punkten erzählt. und es ist mir eingefahren. schliesslich hab ich mir genau so eine french karre gewünscht. yes!!!! und so weiter und sofort. es ist ein citroen visa club, bj 1979. fast ein oldtimer, hihihihi, passt aber sicher zu mir. i like very much the french style. ok sophie mag ich auch. hihihihihih.....und überhaupt und so, nein bin nicht etwa naiv, das nennt einfach, ein bisschen ziemlich verrückt, also im sinne und in den sinnen von etwas ver-rückt sein, jawohl. da kauft einer ein auto, das er noch nie von nahem gesehen hat. nicht mal eine originalfoti oder so, nein, denkste. einfach im internet mal bildli angeschaut, die den gleichen autotyp zeigen. also ich freu mich jedenfalls riesig auf meinen citroen, auch wenn ich die kohle irgendwie gar nicht habe hihihihihi... egal, gekauft ist gekauft... und so in der art. und auch wenn ich nicht unbedingt eines brauche, und dann noch die versicherung und das benzin und die tcs mitgliedschaft dazukommt, easy peasy wird sicher lässig im frühling (was eigentlich jetzt wäre) und vor allem im sommer mal oldtimermässig umherkurven mit altem radio und fenster unten und auf geilen sitzen hocken und voll geiles armaturenbrett und voll szenenmässig à la french unterwegs sein. jupiiiiiiiiiiiiiiiiii. yes! it suits me. CA ME CONVIENT.
OUIIIIII!!!!!

merci ma puce. merci sophie. merci mario.
merci esprit.
merci à l'univers.

1 Kommentar 18.4.06 16:28, kommentieren