livingpuma

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das ende naht

unvermeidlich. ja? ist dem so? wie dem auch sei? und so weiter. und auch nicht. merke, dass es mich wieder langsam zu verstreichen beginnt. war am di zusammen mit mutter bei a. jetzt bin ich am arsch. heute auf der insel, sie gesehen. schon lange nicht mehr so jemanden gesehen, jemand der mich so fasziniert. habe grad geschneuzt und mich gefragt, wo mein verdammter strick ist. alles woran ich denke, scheisst und kotzt und ödet und langweilt mich an. ist das jetzt mein abgang? ist die erde immer noch eine scheibe? bin mit spaghettis vollgefressen, die ich ja irgendwie gar nicht fressen wollte. heute auf der gasse noch p.le getroffen. wollte ja gassi gehen, habs dann sein gelassen. danke p.le. habs dann doch noch irgendwie nach hause geschafft, mit ziemlich gefüllter blase also. sicher eine ganze minute gepisst. und so. na dann mach ich mal einen abgang. war glaub ich gestern abend oder so, irgendwann noch bei madeleine. sie habe den anderen typen im tram gesehen, sei etwas aufgegangen, habe etwas ziemlich aufgeblasen ausgesehen. würde noch passen. wie auch immer. also was ist heute, ja mittwoch, und war ich jetzt verdammi nochmal bei m. oder war das montag. nein, das war montag, ja was ich dann gestern, ah ja, gestern war ich ja in affoltern und so. und überhaupt. ihr könnt mich jetzt erschiessen. es ist ok. alles gut jetzt. fickt euch. nochmal und nochmal. alles rund. alles eckig. alles strange. eine neue welt sich auftuend. weiss, dass ich mich bereits auf glatteis zu und -bewege. und so. wasser auf wasser. in verschiedenen formen. trage wieder schwarz. es kommt das ende, das naht in mir.
alles geht verloren, in mir in dir in uns. desire. bum bum bum.
desire. ihr könnt mich jetzt - erschiessen.
bum bum bum... progressiv und so. und was auch immer.
ja - und was auch immer...........



1.3.06 21:42, kommentieren



überraschungen passieren

sind überraschungen denn auch wirklich überraschungen? oder sind sie auch hausgemacht. vorausgesehen. gehören sie zum einen meiner seele entsprechenden grossen plan. war heute mit h. am hallwilersee. wir küssten uns. war schön. war zwar heute wieder mal nicht so da. trotzdem. am schluss bin ich ziemlich aufgegangen wie ein kuchen im ofen. oder ein brot oder so. auch wenn ich noch nicht viele brote oder kuchen selber gebacken habe. ach, ja. beim zahnarzt war ich heute noch. wirklich immer sehr, sehr angenehm bei ihr, und erst noch kurz über die strasse. und vorhin war ich mit tobias noch im dörfli und voll noch die manu getroffen. wow. schön verrückt sie und so. sie drückt mich voll und so. echt irgendwie lusch und so. ja, vielleicht ist sie einfach so wie sie ist. wahrscheinlich schon auf etwas drauf, und so.

ja, öl kam heute auch noch. und ganz viele fotos hab ich geschossen. und so.

gute nachtreise, allerseits.
livingpuma by night

8.3.06 00:04, kommentieren

leer

ich bin es geworden. leer. jetzt ist alles aus. leer und aus.
ergebung geschieht durch dich als aussenstehenden, der innerlich alles sieht und betrachtet, was aussen geschieht. ab jetzt geschieht die welt durch mich. innerlich voll geworden. übergebe ich das schwert des alleinig seienden. du bist. ich geworden. keines wortes mehr mächtig, sinke ich in den schlaf der fürsten und der königlichen. teilet seinen segen. er ist geboren und auferstanden. in mir lebt es wieder. deshalb gehe ich jetzt. anstandlos und ohne, dass mich jemand dazu bewegt hätte. nein. alles ist, wie es sein darf. danke dir. du verstehst nun die welt in mir. in der ich gross geworden bin und in dier ich mich wohl fühle. aus. abstand und brücke sind ein und das selbe. schlafet nun meine kinder. ich liebe euch, bin zur liebe verpflichtet geboren worden. in eurem namen übrigens. deshalb sind wir alle miteinander bekannt.

so ist es nun soweit, die zeit ist gekommen. ich schlafe ab sofort gut. und tief.

9.3.06 00:23, kommentieren

angst kann auch frei machen

bist du dir dessen bewusst? angst kann tatsächlich auch frei machen. dich zum beispiel. alles ist nur erdacht, auch die angst, die erdachte angst in dir, weshalb du dich letzt- oder erstendlich wie immer du es siehst, selbst befreist. wie das wasser unter dem eis liegt, und das eis selbst aus wasser besteht. alles das ein und dasselbe. wenn du wüsstest, fühltest, spürtest wie zahlreich wir um dich sind, um dich stehen - dann wärst du sofort bewusst befreit. das fühlen unserer anwesenheit, lässt all deine gedanken fallen, wie zum beispiel heisse kartoffeln. frag dich doch mal ganz lieb, weshalb du gerne süttig heisse kartoffeln auf deiner hand trägst, sie hältst und nicht loslassen möchtest. deine hände brennen doch, spürst du's. du verlierst die kartoffeln nicht, wenn du sie loslässt. sie werden nicht schmutzig, du kannst sie immer noch essen oder verschenken. du musst nicht zwanghaft schmerzen spüren, du kannst und darfst deine hände fortan und jetzt auch schmerzfrei fühlen und einsetzen, gebrauchen. leben. mit deinen eigenen freien händen. ein freies herz beschert durch das bewusste annehmen - unserer und deiner eigenen an-wesen-heit.

mach es wie die blume im wind. kämpfen gegen den wind ist so ziemlich aussichtslos. lass dich winden. im winde. und spüre das sein, vom winde verweht sein. klarsicht durchströmt deinen körper, wind erreicht dich, stärke ist das ergebnis.

vergiss nicht, alles nur erdacht. mit deinen händen, spürst du das un-erdachte. wir sehen, wir hören uns, wir spüren und fühlen uns - wir nehmen uns wahr, für wahr......

nimm uns wahr, ob du willst oder nicht. du nimmst uns wahr....
und jetzt geh, bleib stehen, und lass dich einfach......
vom winde verwehen...... wir sind mit dem winde verbunden...
du natürlich auch..................................................



9.3.06 10:46, kommentieren

einmal, ging ich die strasse entlang

und wusste, dass einmal, keinmal ist. was auch immer das heissen mag, dachte ich mir. in letzter war mein hirni ziemlich aktiv. überaktiv, hyperaktiv, wenn du weisst, was ich meine. am abend fiel ich dann meist todmüde ins bett, mit dieser sehnsucht nach jemandem, der mich versteht, weisst du. jemandem, dem ich mein herz zeigen kann, nicht mein hirn. manchmal abends, das heisst in der nacht im bett, da tut mir das herz weh, mein körper windet sich und manchmal hab ich dann auch geschrien, in die nacht hinein, nicht hinaus. manchmal auch hinaus, was auch immer das heissen mag. jedenfalls ging ich dann diese strasse entlang, ich befand mich wie immer im niemandsland. da fiel mir eine schere auf, die am boden lag. ich hob sie auf und schnitt mir damit einfach büschelweise die haare ab. dann überlegte ich mir, ob ich mir jetzt die adern mit der schere aufreissen sollte oder nicht. ich liess die schere samt haarbüschel fallen und ging weiter. ich weiss bis heute nicht, wie die geschichte ausgegangen ist und wie sie noch ausgeht. dieses niemandsland hat es in sich, sag ich euch. geht nie alleine dorthin, geht immer in gruppen oder so. am besten geführt. die sehnsucht bleibt, die liebe auch, sagt man. wenn ich sie doch nur spürte...

manchmal wach ich auf in der nacht, und ich reiss mir an den haaren, weil ich nicht mehr weiter weiss. und dann schlaf ich dann irgendwann wieder ein. und dann steh ich dann irgendwann wieder auf. doch leider bin ich tot.

machst du mich wieder lebendig? was waren deine fünf highlights heute? ich geh jetzt und such mir eine schere, was ich damit mache, weisst du ja.

ciao. for now. and never.

9.3.06 19:07, kommentieren