livingpuma

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the sun's shining

war am montag bei antonia. und war am dienstag bei antonia. einzeln. den heillosen zorn anschauen. nur ein begriff. dem aber weltenleben hintenanstehen. bin ein jungvogel. noch etwas zaghaft mit fliegen. verharre noch etwas auf dem baumast und schaue hinunter, schaue quasi die aussicht. w?hrend ich mich selbst 'einsichtige'.
die letzten tage im alten jahr waren der hammer. im w?rtlichen sinne. sie h?mmerten mich nieder. jetzt ist alles anders. vielleicht hat sich alles nochmals gezeigt. jetzt ist es anders jedenfalls. let me take you control. it has taken my control.

wie gehts mir jetzt, genau jetzt? die sonne scheint. habe das gef?hl, ich 'm?sse' nach draussen gehen, sonst verpasse ich was. die vorh?nge sind noch gezogen, immer noch?! ziehe sie jetzt. stehe auf - moment - wow bin stolz auf mich - mehr licht jetzt im haus.. die im b?rohaus gegen?ber schaut immer, ist die was von spitz vielleicht... also wie gehts mir? in der herzgegend etwas schmerz. letzte nacht voll hardcore verarbeitungstr?ume von meinen ehemaligen freunden...
und jetzt? merke, dass schreiben mir guttut. auch wenn es absolut keinen sinn zu ergeben vermag. liest du dies? verstehst du nur ein wort? verstehst du mich? willst du mich verstehen? dann vergiss es. verstehst du mich einfach mit einem l?cheln, und ich sehe dies in deinen augen, ja dann f?hl ich mich verstanden von dir. und ich kann aufh?ren zu schreiben.....

doch bis dann schreib ich noch, wie es mir so geht, weil sonst kein wasser mehr kommt. und so will ich nicht sterben. nicht so. im gegenteil. lass uns das wasserflugzeug besteigen und loswassern... fliegen fliegen fliegen... m?chte mal im wasser, unter wasser fliegen, wow!!!!

bin abgeschweift, wie gehts mir? zum gl?ck hab ich das von antonia vom dienstag auf kassette. brauch ich nur noch den mut es anzuh?ren. wie geht es mir? mit dem gebet geht es mir gut. mit dem beten geht es mir immer besser. und besser.

incolumis - tsunami. drehe fast durch ab diesem original mix, der jetzt grad l?uft in meinem haus drinnen. voll geil. shit. finde keine anderen worte, wozu auch. marianne's 'fuck' hat mir auch sehr gefallen. ach, marianne, wir alle ziehen einander, du schaffst es auch. livingpuma sends you a silent push. now u got it. and in return, i get my message. mensch, ich schreib was im globalen netz - und kein mensch liest es. yeah! geil! bis jetzt auf jeden fall. das macht mir echt spass. passt so was zu mir. beat, beat, beat - der sound greift um mich. fuck, ist das geiler sound!!! tiefe, h?he. passt. liebe es.

ich stelle mich der h?rte. und werde weich dabei. das ist der mix!

1 Kommentar 5.1.06 11:47, kommentieren



post mortem

milchglas. ja es ist wie milchglas. diese schicht, die dich von mir und uns trennt. doch diese trennung ist handgemacht. selbstgemacht. auch gut so. bis zum dem punkt, wo es an der ordnung ist, ordnung zu schaffen. milchglas verliert seine funktion. und du selbst, bist jetzt das glas mit klarsicht. nur noch mittler. musst nichts mehr sein. nur noch mittler. der mittler ist geboren, zu mittlen, vermittlen, zwischen den welten. horch auf, tauch auf, richte dich auf, wach auf. erinnere dich des gef?hls bei und nach antonia. dort in der bar. v?llig einsgerichtet mit dir selbst. sei es einfach. du weisst, um unsere begleitschaft. atme die befreiung. und du beginnst, zu f?hlen, was mit post mortem gemeint sein kann.
ein himmlischer versuch. von vielen.
dankend und mitf?hlend.
.......

1 Kommentar 5.1.06 11:58, kommentieren

hoffnung

hoffnung auf gnade. jeden tag von neuem. hab die gnade erfahren d?rfen. neue welt. neues leben. mein seelenwunsch erf?llt erleben. 7. januar beim tanzen. alles erf?llt. erwache aus dem tiefschlaf. bin noch etwas unbeholfen. jungvogel. beobachte wie ich noch k?mpfen m?chte, eingreifen m?chte. das neue leben l?sst dies aber nicht mehr zu. keine chance. es ist mir bewusst. das neue funktioniert ganz anders. hab nicht mal einen blassen davon. erfahre nur. immer wieder von neuem. g?ttliche gnade mich erreichend. ausserirdisch. unbeschriebene dankbarkeit. hoffnung auf leben.
bin bei mir. erwacht.
guten morgen. schreib ich, jetzt um 20:06. 8januar2006

8.1.06 20:06, kommentieren

brot für brüder und schwestern

hell war es als die sonne durch mein fenster schien. wie eine dachluke den dachboden beleuchtet. so eine kleine luke, durch die alles lebenslicht zu scheinen vermag. ich reckte mich, f?hlte mich anders als sonst. nackt. obwohl ich meinen traineranzug an hatte. puma. und nicht nackt im sinne von - alle sehen mir meinen seelenschmerz oder sonstiges intimes an - nein, es war eher so, als h?tte ich was vergessen anzuziehen. aber ich wusste nicht was. und eben, ich hatte ja was an. und ausserdem war ich immer noch im bett. ein ger?usch, ein geruch, ein jammern von weitem, all dies nahm gestalt an, und zwar genau in dem raum in dem ich mich befand. gestalt in form von wellenbewegungen. wellen die von blossem auge nicht auszumachen waren. doch die augen hinter den augen haben es erfassen k?nnen, miteinbeziehen k?nnen. die wellen wogen also dahin, in ihrem eigenem rhythmus. schwingend. gleichf?rmig. erstaunlicherweise hatte ich keine angst bekommen, im gegenteil, erfreute mich sogar daran. als sp?rte ich die erl?sung, diejenige von allem. es mag jetzt vielleicht etwas biblisch klingen, doch dieses gef?hl von erl?sung war sch?n und allumfassend. das ger?usch kam mir vor wie brotbrechen. das entfernte jammern entpuppte sich als mantram?ssiger, ?beraus liebevollen gesang, aber ohne melodie. hatte das gef?hl, die melodie h?tte sich aufgel?st. und dennoch hat es nach einem gesang get?nt. ich konnte es unm?glich begreifen. wozu auch? eine tr?ne kullerte mir ?ber die wange. ganz heiss. einen grund konnte ich nicht ausmachen. sah meine h?nde, wie sie sich nach etwas streckten. wohl nach dem brot. ja, es f?hlte sich an wie ein st?ck brot. die wellen wogen mich zwischenzeitlich regelrecht hin und her. licht durchflutete meine ganzen k?rper. 'das kann doch nicht sein, so viel licht in meinem zimmer', dachte ich f?r mich. und dann waren allen gedanken verschwunden. einzig der melodielose gesang, oder wie auch immer ich dies nenen soll, blieb. ich brach das brot und gab es weiter. ich konnte nicht anders. es ging eh vollautomatisch. ich schaute einfach meinen h?nden zu, wie sie es weiterreichten. ein sch?nes gef?hl, sag ich euch, meine br?der und schwestern....

1 Kommentar 8.1.06 20:29, kommentieren

bereit sein

kann nicht verstanden werden. bereit sein kann nur erfahren werden. ich bin bereit. f?r alles. und nichts.
wie jetzt. auf dass mich die h?rtesten b?sse und die sanftesten, h?chsten h?hen durchdringen und durchleben m?gen.
ich gehe f?r euch. ich kann nicht anders. habe mich dazu entschieden. ich kann nicht anders. ich gehe f?r mich.
schneller. schneller. h?rter. h?her. tiefer. h?her. schneller. ich ?bersetze diese melodie. ?bersetzung und lied sind doch eins. ah, mensch, gott, alles grenzt an meinem diesem wahnsinn. ende. ende gut, alles gut.
hell.
ich
bin
bereit.
go.
?bergang.
mein weg.
geh deinen.
bin. da.
seien wir bereit.
ende.

8.1.06 20:34, kommentieren